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RODARO-VICO Béatrice

Analyse durch Artrinet des Werkes von RODARO-VICO Béatrice


        

Klassifizierung : A230-B210-B200-B275-C120-D165-D110
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

RODARO-VICO Béatrice
RODARO-VICO Béatrice
http://www.rodaro-vico.org

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A230 : Abstrakt Abstraktion mit Zeichen
Das Gesamtwerk bleibt Abstrakt, beinhaltet aber (oder besteht ausschliesslich aus): Symbolhaft, ikonisch werdende Zeichen
Übergang vom einfachen Schriftelement zum erzählend-symbolhaften (Jean Fautrier, Alfred Manessier, Alechinsky, Ch. Dotremont, A.R. Penck, Wenda Gu, ...).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B210 : Materialität Strukturiert Vorrang der Materien
ihrer Dicke, ihrer Zusammensetzung oder ihrer eher strukturierten architektonischen Ausrichtung (die Art, wie die Materie "aufgebaut" ist) kommt hier die grösste Bedeutung zu (Eugène Leroy, Bertrand Lavier, ...).
B200 : Materialität Strukturiert Vorrang der Farben
mit ihrer innewohnenden, symbolträchtigen, historischen und sozialen Stärke ("das Blau" von Monory, "das Rot" von G.Fromanger) kommt den Farben hier die grösste Bedeutung zu (Jules Olitsky, Peter Halley, ...).
B275 : Arbeiten über das Wirkliche/ Natürliche
alle Arbeiten, in denen das "Natürliche" unverändert eingesetzt wurde,beispielsweise in der Arte Povera ("die Salate" von G. Anselmo, Luciano Fabro, ... ), die"Land Art" oder "Earth Art" (Bemalungen von Natur durch Jean Veram, Robert Smithson, Richard Long, ...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C120 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Projektive ausgerichtet ist :
Traumkunst, Poesie, Lyrik, die Erfahrung des halluzinogenen... zur "Projektivierung" einer Innerlichkeit (Henri Michaux, Wols, ...).


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D165 : stärker dem "Gesellschaftlichen" zugeneigt über die "Relationelle Ästhetik"
"Installationen" von Rirkrit Tiravanija, Thomas Hirschhorn, Mathieu Laurette, ...).
D110 : über das Signifikat mit unterschiedlichen Spiritualitäten, oder weniger ausgeprägter Religiosität
(von Barnett Newman bis Mark Rothko, von Roman Opalka bis Arnulf Rainer, ...).

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