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MUSKENS Marie

Analyse durch Artrinet des Werkes von MUSKENS Marie


        

Klassifizierung : A240-B220-B210-B200-C130-C140-D110
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

MUSKENS Marie
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www.mariemuskens.com

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A240 : Abstraktion mit Allusionen : Einbeziehen von Figuren (oder realen Objekten) ins Abstrakte
Mehr oder weniger realistische Figurationen mit mehr oder weniger grosser Gewichtigkeit, aber immer als Detail in einem insgesamt abstrakten Gefüge (Fernand Léger, Jan Voss, Antoni Tàpies, W. De Kooning, die "Combine Paintings" von R.Rauschenberg, ...).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B220 : Materialität Strukturiert Vorrang der Volumina
Besonders in Skulpturen und Assemblagen. Ganz besonders in "Minimal Art" und deren abgeleiteten Kunstrichtungen (Sol Le Witt, Tony Smith, …).
B210 : Materialität Strukturiert Vorrang der Materien
ihrer Dicke, ihrer Zusammensetzung oder ihrer eher strukturierten architektonischen Ausrichtung (die Art, wie die Materie "aufgebaut" ist) kommt hier die grösste Bedeutung zu (Eugène Leroy, Bertrand Lavier, ...).
B200 : Materialität Strukturiert Vorrang der Farben
mit ihrer innewohnenden, symbolträchtigen, historischen und sozialen Stärke ("das Blau" von Monory, "das Rot" von G.Fromanger) kommt den Farben hier die grösste Bedeutung zu (Jules Olitsky, Peter Halley, ...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C130 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Introspektive ausgerichtet ist :
innere Landschaften, Gefühle, Empfindungen (Arpad Szenes, ...), Ausgeglichenheit ("Monochrome" von Yves Klein, ...), Gleichgewicht ("Mandalas" von Augustin Lesage oder Adolf Wölfli, ...), Erinnerung (Boltanskis "Dosen", ...) Für die Suche nach einem "empfundenen" Gleichgewicht.
C140 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Fantasmatische ausgerichtet ist
Fantasmen aller Arten, sowohl sexueller, sozialer, religiöser als auch jeder anderen Natur, solange sie formell beherrscht sind (von Georgia O'Keeffe oder Annette Messager über Clovis Trouille, ...).


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D110 : über das Signifikat mit unterschiedlichen Spiritualitäten, oder weniger ausgeprägter Religiosität
(von Barnett Newman bis Mark Rothko, von Roman Opalka bis Arnulf Rainer, ...).

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