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GAISS Anne

Analyse durch Artrinet des Werkes von GAISS Anne


        

Klassifizierung : A430-A405-A220-B180-C120-C190-D115
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

GAISS Anne
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www.gaiss-art-contemporain.blogspot.com

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A430 : "Neofigurativ" "Freie Figuration" und "Neo Comic"
"Kultiviertere" Ausdrucksweise als Naive Kunst, Art Brut, etc., Versöhnung der Kunst mit volkstümlicher Bildersymbolik, Werbung, Comics, der Rockkultur der 80er Jahre (Robert Combas, Hervé Di Rosa, Keith Harring, …), aber auch mit der "Manga"-Kultur der 90er Jahre oder den Symbolen der Informatik des XXI. Jh.
A405 : Outsider Art von "Outsider" zur mediuminen, paranormalen Kunst, etc.
(Augustin Lesage, Joseph Crépin, …) wenn nicht "Anstaltlich" (Adolf Wölfli, Aloïse, ...)
A220 : Abstrakt Abstraktion mit Zeichen
Das Gesamtwerk bleibt Abstrakt, beinhaltet aber (oder besteht ausschliesslich aus): die Schriftelemente mit Sinn bilden
von den "Lettristen" (Isidore Isou, Maurice Lemaitre, …) bis hin zu den "Konzeptuellen" (Joseph Kossuth, Roman Opalka, …); die Schrift zwischen Formalismus und Kommunikation in reiner Form (Ben, On Kawara, Barbara Kruger, ...).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B180 : Materialität Gemischte Materialität : Strukturiert/ Unstrukturiert
Werke, deren "Unstrukturiertheit" "strukturiert" ist und umgekehrt (Wiederholungen von Formen, Zeichen, Materien... Viallat, Toroni, Degottex, Hantaï,...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C120 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Projektive ausgerichtet ist :
Traumkunst, Poesie, Lyrik, die Erfahrung des halluzinogenen... zur "Projektivierung" einer Innerlichkeit (Henri Michaux, Wols, ...).
C190 : Stärker zur Körperlichkeit/ den Sinnen Das Werk als Ergebnis einer Handlung Gestik
Das Werk als Ergebnis einer körperlichen, und doch im wesentlichen manuellen Gestik: vom "Dripping" Jackson Pollocks über die "lyrische Abstraktion" Georges Mathieus, hin zu den "Perforationen" L. Fontanas und der enthäuteten Figuration V. Vélickovics.


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D115 : über das Signifikat in unterschiedlicher Erzählung und Symbolik
Allegorisch, metaphorisch (die Materialien J. Beuys', ...), analytisch (die "Suiten von Fibonacci" von Mario Merz, oder jene Robert Fillious', ...), kritisch (von Henri Cueco bis Hans Haacke oder Guillaume Bijl, ...).

GAISS Anne
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