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BURNEL Philippe

Analyse durch Artrinet des Werkes von BURNEL Philippe


        

Klassifizierung : A410-A400-A440-B220-B200-C160-C140-D180-D115
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

BURNEL Philippe
BURNEL Philippe
www.philippeburnel.org

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A410 : Outsider Art Naive Kunst, Volkskunst, kindliche Kunst
Ausdruck unverwechselbarer Kulturen: einer Region (Traditionelle Kunst), eines Zeitraums (Beispielsweise kindlich-naiv; Chaïbia, ...), eines Genres ... inklusive der "Gelehrten Kunst" : siehe die pseudo-kindliche Kunst von Fernando Botero, Niki de Saint Phalle, ...
A400 : Outsider Art Art Brut
Kunst ohne kulturelle Bezugspunkte (Dubuffet, Adolf Wölfli, …), Ästhetisierung rätselhafter Objekte (Chomo, Maisonneuve, ...).
A440 : "Neofigurativ" um die "Narrative Figuration"
Einführung der Zeit in die Darstellungen der Wirklichkeit. Diskontinuitäten und Aneinanderreihungen unterschiedlicher Zeit-Raum Gebilde lassen innerhalb des Bildes (Jacques Monory, Errò, Bernard Rancillac, David Salle,…) oder der Photomontage (Raoul Hausmann, Richard Hamilton, ...) eine Erzählung entstehen .


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B220 : Materialität Strukturiert Vorrang der Volumina
Besonders in Skulpturen und Assemblagen. Ganz besonders in "Minimal Art" und deren abgeleiteten Kunstrichtungen (Sol Le Witt, Tony Smith, …).
B200 : Materialität Strukturiert Vorrang der Farben
mit ihrer innewohnenden, symbolträchtigen, historischen und sozialen Stärke ("das Blau" von Monory, "das Rot" von G.Fromanger) kommt den Farben hier die grösste Bedeutung zu (Jules Olitsky, Peter Halley, ...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C160 : Stärker zur Körperlichkeit/ den Sinnen Durch den Ausdruck einer "Menschheit" (vom Leben bis hin zum Tod)
- sei sie faktuel Art (John de Andrea, Duane Hanson, Itsvan Sandorfi, ...)
- oder symbolisch (James Ensor, G. Rouault, F. Gruber, Zoran Music, Rebeca Stevenson, Jan Vercruysse, ...), ...
C140 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Fantasmatische ausgerichtet ist
Fantasmen aller Arten, sowohl sexueller, sozialer, religiöser als auch jeder anderen Natur, solange sie formell beherrscht sind (von Georgia O'Keeffe oder Annette Messager über Clovis Trouille, ...).


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D180 : stärker dem "Gesellschaftlichen" zugeneigt durch essentialisierte Bilder, Illustrationen, Karikaturen, Plakate, Reportagen,...
(J. Heartfield, R. Haussmann, G. Grosz, F. Masereel, E. Pignon Ernest, ...).
D115 : über das Signifikat in unterschiedlicher Erzählung und Symbolik
Allegorisch, metaphorisch (die Materialien J. Beuys', ...), analytisch (die "Suiten von Fibonacci" von Mario Merz, oder jene Robert Fillious', ...), kritisch (von Henri Cueco bis Hans Haacke oder Guillaume Bijl, ...).

BURNEL Philippe
www.philippeburnel.org