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AÏTZEGAGH Vincent

Analyse durch Artrinet des Werkes von AÏTZEGAGH Vincent


        

Klassifizierung : A440-A500-B180-B240-B275-C150-C160-C190-D115-D150
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

AÏTZEGAGH Vincent
AÏTZEGAGH Vincent
https://www.omaja.fr

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A440 : "Neofigurativ" um die "Narrative Figuration"
Einführung der Zeit in die Darstellungen der Wirklichkeit. Diskontinuitäten und Aneinanderreihungen unterschiedlicher Zeit-Raum Gebilde lassen innerhalb des Bildes (Jacques Monory, Errò, Bernard Rancillac, David Salle,…) oder der Photomontage (Raoul Hausmann, Richard Hamilton, ...) eine Erzählung entstehen .
A500 : Formen des Realismus
Unterschiedliche Weisen, den Realitäten der Welt, einer Sichtweise, zu begegnen: "Brechtisch"
"Verfremdung" von Figuren mit eindeutigem sozio-politischen Engagement mit dem Ziel, soziale und/oder politische Wirklichkeiten zu ändern (André Fougeron, Groupe DDP, Renato Guttuso, …), oder diesen Wirklichkeiten zumindest "kritsierend" gegenüber zu treten (Peter Saul, Cindy Sherman, Equipo Cronica, B.Rancillac, ...).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B180 : Materialität Gemischte Materialität : Strukturiert/ Unstrukturiert
Werke, deren "Unstrukturiertheit" "strukturiert" ist und umgekehrt (Wiederholungen von Formen, Zeichen, Materien... Viallat, Toroni, Degottex, Hantaï,...).
B240 : Materialien oder Objekte in "Assemblagen", Collagen / Decollagen oder "Installationen"
Beudetungsträchtige oder bedeutungslose Objekte (wenn nicht gar Rebus der Gesellschaft), die mit einem neuen Grundgedanken zusammengestellt werden:
- ästhetisierend, wie im Falle der "Neuen Realisten" (Arman, Spoerri, César, …) ; der "Affichisten" (Jiri Kolar, M. Rotella, R. Hains, ...)
- als Parodie, wie es bei den "Simulationisten" der Fall ist (Haïm Steinbach, ...)
- in diversen und vielfältigen anderen "Installationen" wie bei bekannten Künstlern (Christian Boltanski, Edward Kienholz, ...) und vor allem bei zahlreichen Künstlern der neueren Generation.
B275 : Arbeiten über das Wirkliche/ Natürliche
alle Arbeiten, in denen das "Natürliche" unverändert eingesetzt wurde,beispielsweise in der Arte Povera ("die Salate" von G. Anselmo, Luciano Fabro, ... ), die"Land Art" oder "Earth Art" (Bemalungen von Natur durch Jean Veram, Robert Smithson, Richard Long, ...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C150 : Zwischen "Sinn" und "Wesen"
Zwischen materiellen und körperlichen Notwendigkeiten der Existenz und den vielfältigen Fragen zu deren "Wesen" (vom "Schrei" Münchs zu den Installationen Thomas Hirschhorns, vom "Schrei" Karrel Appels zu Francis Bacon, ...).
C160 : Stärker zur Körperlichkeit/ den Sinnen Durch den Ausdruck einer "Menschheit" (vom Leben bis hin zum Tod)
- sei sie faktuel Art (John de Andrea, Duane Hanson, Itsvan Sandorfi, ...)
- oder symbolisch (James Ensor, G. Rouault, F. Gruber, Zoran Music, Rebeca Stevenson, Jan Vercruysse, ...), ...
C190 : Stärker zur Körperlichkeit/ den Sinnen Das Werk als Ergebnis einer Handlung Gestik
Das Werk als Ergebnis einer körperlichen, und doch im wesentlichen manuellen Gestik: vom "Dripping" Jackson Pollocks über die "lyrische Abstraktion" Georges Mathieus, hin zu den "Perforationen" L. Fontanas und der enthäuteten Figuration V. Vélickovics.


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D115 : über das Signifikat in unterschiedlicher Erzählung und Symbolik
Allegorisch, metaphorisch (die Materialien J. Beuys', ...), analytisch (die "Suiten von Fibonacci" von Mario Merz, oder jene Robert Fillious', ...), kritisch (von Henri Cueco bis Hans Haacke oder Guillaume Bijl, ...).
D150 : über den Signifikanten
Vom Prinzip ausgehend, dass Arbeiten über die Signifikanten in sich einen angenommen Diskurs bergen (als Beispiel: "les châssis" von Daniel Dezeuze, etc., etc., ...). weil es eine tatsächlich "lesbare" Botschaft in sich führt
(Leuchtschriftbotschaften von Jenny Holzer, Texte von Ben oder On Kawara, ...).

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