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HÉMAIN Jerôme

Analyse durch Artrinet des Werkes von HÉMAIN Jerôme


            

Klassifizierung : A130-A160-B130-B150-B180-C110-D130-D140
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

HÉMAIN Jerôme
HÉMAIN Jerôme
www.jeromehemain.com

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A130 : Werke mit optischen Spielen Subjektiven Spielen
je nach Anordnung von Farbe und/oder Form in diesen Werken hat die Unvollkommenheit des menschlichen Auges zur Folge, dass es sie verzerrt (Photos und "Installationen" von Georges Rousse, Felice Varini, ...) oder von fiktiven Bewegungen durchdrungen wahrnimmt wie in der "Kinetischen Kunst" oder der "Op-Art" (Y. Agam, Victor Vasarely, C. Cruz Diez, J.R. Soto, Bridjet Riley, …).
A160 : Abstrakt Geometrische Gestaltung : "All Over", sanfte Gestaltung
von gewisser Sensitivität in Material und Farbe, im konstruierten "Hard" mit und ohne Orthonormierung wieder zugeführt (S. Poliakoff, Malewitsch, J.P Riopelle, Maurice Estève, M.H. Veira Da Silva, Barnett Newman, James Bishop, ...).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B130 : Materialität Nicht strukturiert Leichte Materialität
Farben und Materien sind mehr oder weniger blass, verdünnt, verschwimmend und spielen mit ihrer Transparenz (Zao Wou Ki, Olivier Debré, …).
B150 : Materialität Nicht strukturiert Vorrang der Materien
durch ihre Dicke, ihre Zusammensetzung oder ihre architektonische Ausrichtung (die Art, wie die Materie "aufgebaut" ist) kommt den Materien hier die grösste Bedeutung zu (J. Fautrier, J. Dubuffet, J.P. Riopelle, und Objekte von Bertrand Lavier, ...).
B180 : Materialität Gemischte Materialität : Strukturiert/ Unstrukturiert
Werke, deren "Unstrukturiertheit" "strukturiert" ist und umgekehrt (Wiederholungen von Formen, Zeichen, Materien... Viallat, Toroni, Degottex, Hantaï,...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C110 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Konzeptualitäten Spezifische Hinterfragungen
von Bruce Naumann bis Daniel Buren; das "Kunstsystem" hinterfragt seine eigenen Grundlagen oder seine Geschichte (C.M Mariani, Wim Delvoye, Komar und Melamid, ...).


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D130 : über den Signifikanten
Vom Prinzip ausgehend, dass Arbeiten über die Signifikanten in sich einen angenommen Diskurs bergen (als Beispiel: "les châssis" von Daniel Dezeuze, etc., etc., ...). durch die Variationen der Realisierung
Serienhaftigkeit, Multiplizierung (Claude Viallat, Niele Toroni, "Figurinen" von Antony Gormley, ...), Akkumulation oder Komprimierung (J. Chamberlain, Arman, César, ...), Subtilitäten und Variabilität der Materialien ("les blancs" von Rober Ryman; die Auflösungen von "Materie/ Leben" bei Roman Opalka oder bei On Kawara ; Gilberto Zorio, ...).
D140 : über den Signifikanten
Vom Prinzip ausgehend, dass Arbeiten über die Signifikanten in sich einen angenommen Diskurs bergen (als Beispiel: "les châssis" von Daniel Dezeuze, etc., etc., ...). Exploration und Deklination einer selben Thematik oder ein und derselben Ressource (Objekt, Materie,...)
um es soviel wie möglich ausdrücken zu lassen (die "Saintes Victoires" Cézannes, die "Marylins" von Andy Warhol, die "Methoden" Rutaults, die "Körper" von J. und D. Chapman oder von Katharina Fritsch, ...) oder eine und dieselbe Ressource (Objekte, Materien, etc.: die "Bananen" von G. Titus Carmel; die "Soldaten" Miraldas; die "Zigarettenstummel" von Damien Hirst ...), deren Facetten nacheinander ausgeleuchtet werden.

HÉMAIN Jerôme
www.jeromehemain.com