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GROSSON Gilles

Analyse durch Artrinet des Werkes von GROSSON Gilles


            

Klassifizierung : A140-A190-A210-B230-C110-D130
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

GROSSON Gilles
GROSSON Gilles
www.gilles-grosson.com

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A140 : Abstrakt Geometrische Gestaltung : "Hard Edge", Minimal-Art, Neominimalismus
Von der "Konkreten Kunst" über die "Minimalistische Kunst" alle streng orthogonal behandelten Formen oder Farbanordnungen, welche die Sensitivität auf ein äusserstes reduzieren (Joseph Albers, Mondrian, Gorin, Ad Reinhardt, "Monochrome" von Rodtschenko, Frank Stella, Peter Halley, J. Armleder, R.M. Trockel, ... und in der Bildhauerei ; Carl André, Sol Lewitt, Tony Cragg, ...).
A190 : Abstrakt Unkonstruierte Abstraktion : "Informel" Mischung aus Stoffen, Flecken und "Gestischer Kunst"
(Willem De Kooning, Clifford Still, Antoni Tapiès, Bengt Lindström, Riopelle, Olivier Debré, ...).
A210 : Abstrakt Abstraktion mit Zeichen
Das Gesamtwerk bleibt Abstrakt, beinhaltet aber (oder besteht ausschliesslich aus): die Schriftelemente ohne Sinn bilden
wo das Zeichen als plastisches Formelement in der Zusammensetzung des bildlichen Raums eine rolle speilt (R.Motherwell, Giuseppe Capogrossi, Christian Dotremont, Cy Twombly, ...).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B230 : Materialität Strukturiert Strukturierte Kombinationen
kombiniert willkürlich Linien, Farben, Materien oder Volumina auf eher strukturierte Art und Weise (Michail Heizer, Anish Kapoor, Miguel Barceló, ...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C110 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Konzeptualitäten Spezifische Hinterfragungen
von Bruce Naumann bis Daniel Buren; das "Kunstsystem" hinterfragt seine eigenen Grundlagen oder seine Geschichte (C.M Mariani, Wim Delvoye, Komar und Melamid, ...).


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D130 : über den Signifikanten
Vom Prinzip ausgehend, dass Arbeiten über die Signifikanten in sich einen angenommen Diskurs bergen (als Beispiel: "les châssis" von Daniel Dezeuze, etc., etc., ...). durch die Variationen der Realisierung
Serienhaftigkeit, Multiplizierung (Claude Viallat, Niele Toroni, "Figurinen" von Antony Gormley, ...), Akkumulation oder Komprimierung (J. Chamberlain, Arman, César, ...), Subtilitäten und Variabilität der Materialien ("les blancs" von Rober Ryman; die Auflösungen von "Materie/ Leben" bei Roman Opalka oder bei On Kawara ; Gilberto Zorio, ...).

GROSSON Gilles
www.gilles-grosson.com